Look at the Looks – Und? Was machst Du so die Woche? | No. 24

Look at the Looks – Und? Was machst Du so die Woche? | No. 24

Letzte Aktualisierung: 15.02.2023

Looks, Entdeckungen und mein echtes Leben! Der Blick in meine Woche. No. Vierundzwanzig

Die Fashionweek in Berlin steht an. Diesmal bin ich, nach drei Jahren, mal wieder dabei, allerdings mit einem sehr unguten Bauchgefühl. Meine Planung für Berlin startete bereits vor einigen Wochen. Da war ich mir noch super sicher: „Bis Mitte März sind die Inzidenzen total entspannt und das Leben wieder bunt und schön!“ Ja, ’ne is‘ klar… Schlimmer geht eben wirklich immer und die Welt sieht heute ganz anderes aus als gedacht. Die Inzidenz geht durch die Decke und wir haben einen Krieg, der viele von uns traurig, wütend und hilflos macht.

Meine Freundin und ich haben uns entschieden trotzdem nach Berlin zu fahren. Das Hotel und die Bahn sind längst gebucht und alles absagen wollen wir auch nicht. Also wuselte ich mich diese Woche schon mal durch ein paar Outfits auf meinem Blog und durch die Stoffrealität in meinem Schrank, um den ein oder anderen fashionweektauglichen Look zu finden. Mein Koffer steht in den Startlöchern, aber das, was ich zuerst einpackte war ein riesen Vorrat an FFP2-Masken.

Ich hab‘ keine Ahnung was mich kommende Woche in Berlin erwartet und bin gespannt, ob, und wenn ja wie, sich die Modewelt mit dem aktuellen Zeitgeschehen auseinandersetzen wird. Ich werd‘ Euch selbstverständlich mitnehmen und auch im nächsten Wochenrückblick darüber schreiben.


Die Looks der Woche

Diese Woche war farbenfroh!

Montag musste ich unbedingt meinen neuen, langen Cardigan ausführen. Der überlange Strickmantel mit seinem auffälligen Inka-Muster ist weniger eine Jacke, sondern mehr ein Zuhause. So kuschlig bin ich damit, von oben bis unten, eingemummelt. Der Vorteil solcher Mäntel und Cardigans ist, dass ich den Rest meines Outfits total entspannt stylen kann. Dank des Statementmantels ist es immer ein Look. Mit Statementmänteln ist Dein Style immer einen Hingucker.

Ähnlich kuschelig wie auch schon Montag ging’s Dienstag weiter. Ich weiß, dass das milchkaffeefarbene Strickkleid ganz schön aufträgt, aber das ist mir egal. So gemütlich sind nur wenige Teile in meinem Schrank, deswegen seh‘ ich über die kleine Tönnchenoptik hinweg. Ich achte nur darauf, dass der Rest meines Styles eher schmal wirkt, deswegen auch die Skinny Jeans. Die sind ja, laut Trendbarometer, aktuell nicht mehr ganz so hotti und werden von den ballonähnlichen Slouchy Jeans abgelöst. Ich find‘, Trend hin oder her, der gesamte Look muss stimmen und hier passt die Skinny einfach am besten.

 

Outfitinspirationen für Dich! 

Ab Mittwoch war dann Schluss mit dezent. Es musste Farbe her. Grün ist zurzeit sowas von überall – ich lieb’s ja schon immer und in der Edelfabrik richtig oft Looks damit gezeigt. Mein Mittwochslook war auf jeden Fall ziemlich BÄM. Nicht zuletzt, weil ich auf die Komplementärfarbe Rot gesetzt hab. Die Brokatschuhe und die Perlenknöpfe der Strickjacke gab’s noch on top.

Donnerstag ging’s nahtlos weiter mit Farbe: Vanille- plus Erdbeereis mit Himbeersorbet! Daran hat mich mein Outfit irgendwie erinnert… warum nur :D? Kreative Lagenlooks sind auf jeden Fall ein Modesteckenpferd von mir und hier hab‘ ich mich an Kleid über Hose plus Pullunder gewagt. Das Kleid wohnt schon ziemlich lang bei mir und lässt sich toll kombinieren.

 
Ich sag’s Euch wie’s ist. Freitag war ich modefaul und schnappte mir einfach irgendwas, das in meinem Bad noch rumlag. Die rostrote Wunderhose, von der ich schon immer mal ein Special machen wollte und der dunkelgraue Pullover hingen so über meiner Badewanne. 
 
Den caramelfarbenen Mantel und die Leoschuhe hab‘ ich allerdings sehr bewusst dazu kombiniert. Ich mach‘ das echt total gern, Sachen die rumliegen mixen, um dann zu schauen was gut dazu passt. Vorteil meiner Mixtaktik: ich styl‘ Looks aus Teilen, von denen ich sonst niemals auf die Idee gekommen wäre, sie zu kombinieren.
 

HELLBLAUE RÜSCHENBLUSE MIT ROSTROTER HOSE


Lesen, Streamen, Machen

Es gab ein paar tolle Neuentdeckungen diese Woche.

Gestreamt hab‘ ich selbstverständlich auch diese Woche. Einen Film und eine Serie kann ich Euch direkt wieder ans Herz legen. Fangen wir mal mit dem Film an. „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ ist die perfekte Verbindung aus Marvelwelt und Martial Arts.  

Magie, Kampfkunst, Familie, all das spielt eine wichtige Rolle in dem etwas über zwei Stunden laufendem Epos. Darüber hinaus hat der Streifen eine ausgewogene Portion Humor und ist perfekt, um sich eine kurze Auszeit vom Drama der Welt zu nehmen! Shang-Chi läuft auf Disney+ oder als Bezahlversion bei Amazon Prime.
 
Deutlich düsterer geht’s bei mir aktuell serientechnisch zu. „Young Wallander“ ist quasi das Prequel zu den berühmten Kurt Wallander Fällen von Henning Mankell. Zeitlich ist der Plott trotzdem in der Jetztzeit angelegt und Ihr könnt die Netflix Serie völlig unabhängig von irgendwelchen „Wallander-Vorkenntnissen“ schauen. 
 
Die Stories sind bisher nicht als Einzelfälle angelegt, sondern werden über mehrere Folgen erzählt. Young Wallander ist definitiv für alle, die auf düstere Scandikrimis stehen. Die Charaktere sind richtig dicht konzipiert und zu lachen gibt’s hier gar nichts. Finster aber sehenswert.
 
Neben meinen kleinen Streamingescapaden hab‘ ich sogar ein kleines Fotoshooting mit meiner Freundin hinbekommen. Ein Ergebnis daraus ist ein cooler Paillettenlook, der Euch beweist, dass Glamour und Glitzer auch im Alltag funktionieren. Dennoch, grad beim Pailletten Styling gibt’s ein paar Regeln zu beachten!
 
Gelesen hab‘ ich die Woche viel, allerdings primär Analysen und Beobachtungen zum Ukrainekrieg und der aktuellen Corona Lage. Dabei verlasse ich mich gern auf die Klassiker wie die ARD, das ZDF oder die Zeit. Darüber hinaus hat das Handelsblatt einen sehr guten Live-Blog zum Ukrainekrieg.
Letztlich weiß ich, dass mich die ganzen Berichte traurig machen und mich mental oft runterziehen. Trotzdem informiere ich mich täglich mehrmals über die Lage. Ich glaub‘, das mach‘ ich zum einen, um meine Kontrolle darüber zu behalten. Zum anderen hab‘ ich die seltsame Vorstellung, dass ich die Pflicht hab‘ mich über das Leid der Menschen zu informieren, wenn ich schon in der glücklichen Lage bin, diese schlimmen Dinge nicht selbst erleben zu müssen. Ich will nicht wegsehen.
GDPR Cookie Consent mit Real Cookie Banner