Letzte Aktualisierung: 24.10.2023
Weihnachen | 3 Tipps für einen entspannten Heiligen Abend | Weihnachten – ich glaube, es gibt kaum ein Fest, das so verknüpft ist mit emotionalen Vorstellungen und Wünschen. Wir wünschen uns einen liebevollen, gelungenen Heiligabend und besinnliche Festtage im Kreis der Familie. Bei vielen Familien klappt das auch, aber die Realität entspricht oft nicht ganz der sternenglitzernden Wunschvorstellung. Ganz so ideal wie wir es uns wünschen läuft es eben selten, vor allem, wenn die Familie durch den Verlust eines lieben Menschen noch ein kleiner geworden ist.
Weihnachten ist jetzt auch immer ein bisschen traurig!
Für mich bedeutet das: Nur zu dritt am Weihnachtsbaum sitzen. Mein Partner, meine Mama und ich. (Die Chinchillas lass‘ ich lieber oben – zuviel Gewusel, Ihr wisst schon ;D). Das ist zwar immer sehr schön und wir essen und ratschen und packen die Geschenke aus… aber trotzdem, in einer so kleinen Runde wird der Verlust eines lieben Menschen immer sehr deutlich. Darüber hinaus fokussieren sich die Erwartungen, die jeder an sein gelungenes Fest stellt auf sehr wenig Menschen. Für genau solche kleinen Familien-Weihnachtsrunden hab‘ ich ein paar Tipps.
Tipp 1: Redet vorher miteinander!
Wer erwartet was von Weihnachten? Kirche Ja oder Nein? Wer kocht? So ganz banale Dinge können dafür sorgen, dass die Stimmung kippt „Ich dachte aber wir gehen auf jeden Fall in die Kirche!“ „Aber Rosenkohl mag‘ ich doch gar nicht!“… zack, das war’s. Wenn Ihr vorher mit den Menschen die kommen über die Details sprecht, wissen alle, was sie erwartet und das macht Weihnachten auf jeden Fall entspannter.
Tipp 2: Überlegt Euch ein kleines Programm!
Geschenke und Essen – das sind schon mal zwei total wichtige Points für Weihnachten, füllen aber keinen ganzen Abend. Speziell wenn es noch nicht so lange her ist, dass Ihr einen Menschen aus Eurer Familie verloren habt, kann es ganz schnell ein sehr trauriger Abend werden. Das heißt nicht, dass Ihr Euch nicht liebevoll erinnern sollt, aber ein bisschen Weihnachtsfreude muss auch sein. Wir machen es in diesem Jahr so, dass sich jeder von uns dreien entweder eine längere oder zwei kürzere Weihnachtsgeschichten aussucht, die er den anderen beiden vorliest. So lässt sich ein Heiligabend gut verbringen! Weiterer Vorteil: schon beim Aussuchen der Geschichten kommt weihnachtliche Stimmung auf und hoffentlich auch ein bisschen Vorfreude.
Tipp 3: Haltet an Traditionen fest und findet neue!
„Ach, jetzt wo Papa nicht mehr ist, brauche ich keinen Weihnachtsbaum mehr…“ Doch! Jetzt erst recht! Wenn es etwas gibt, das für alle Familienmitglieder wichtig war, besteht kein Grund, das nach dem Verlust eines Familienmitgliedes zu lassen. Im Gegenteil, es gibt kaum einen schöneren Anlass aktiv die Erinnerung zu leben. Mein Papa hat zum Beispiel Weihnachtsbäume geliebt und jedes Jahr gesagt: „Also das ist das schönste Bäumchen, das wir je hatten!“ Jetzt übernimmt den Part meine Mama und wir schmunzeln immer ein bisschen, weil wir uns ganz sicher sind, dass es sonst Papa gesagt hätte. Außerdem stellen wir zu Weihnachten zu Papas Foto jetzt immer eine Kerze – das wird unsere neue Tradition werden.
Vielen Dank an pixabay für die schönen Bilder!
Chrissie
Chrissie, unsere Autorin bereichert seit über 10 Jahren den Blog „die Edelfabrik“ sowie Printmagazine mit ihren Expertisen zu Mode, Beauty, Reisen und Lifestyle.
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Beruflich beschäftigt Sie sich mit Werbung und Marketing und coacht unabhängig in Mode-, Beauty- und Lifestylefragen.